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Der Schacht

(El Hoyo)

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Spanien , Originalsprache: Spanisch

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(Regie)

(Drehbuch)
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(Produktion)
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(Musik)

(Kamera)

(Schnitt)
(Schnitt)

: Goreng
: Imoguiri
: Trimagasi
: Baharat
: Miharu
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"Der Schacht" (Originaltitel "El Hoyo", internationaler englischsprachiger Titel "The Platform") ist ein Science-Fiction-Thriller aus dem Jahr 2019. Regie führte Galder Gaztelu-Urrutia. · Der Film wurde im September 2019 beim 'Toronto International Film Festival' erstmals gezeigt und am 20. März 2020 in das Programm von Netflix aufgenommen. · Der Film spielt in einem vertikalen Gefängnis, in dem das Essen für die Gefangenen auf einer herabsinkenden Plattform transportiert wird, sodaß die tiefer gelegenen Gefangenen nur abbekommen, was die höher gelegenen Gefangenen übriglassen.

Titel zu diesem Film:

» Der Schacht
» El Hoyo
» The Platform

Handlung:

Der Schacht:

Der Film spielt in einer dystopischen Zukunft ausschließlich in einem Gefängnis mit dem titelgebenden Namen „Der Schacht“ (im Englischen „The Pit“), von der Verwaltung „Vertikales Zentrum für Selbstverwaltung“ genannt. Es ist ein Turm, in dem die Zellen, die jeweils von zwei Insassen bewohnt werden, übereinander liegen. Die Anzahl an Zellen, die genannt wird, steigert sich im Verlauf des Films; insgesamt sind es 333, die von oben nach unten nummeriert sind, mit einer Ebene 0 und einem letzten dunklen Keller. Die Insassen erhalten bei Aufnahme einen neuen Namen und dürfen einen Gegenstand mit hineinnehmen. Jede Zelle ist identisch aufgebaut und minimalistisch eingerichtet: an zwei gegenüberliegenden Wänden befindet sich jeweils ein Bett, an einer weiteren Wand ein Waschbecken, gegenüber ein rotes und ein grünes Licht und in der Mitte des Bodens ein rechteckiges Loch.

Auf der obersten Ebene 0 wird von Köchen eine Platte mit erlesenen Speisen bedeckt, die dann durch die Löcher herabfährt und so die Gefangenen mit Essen beliefert. Wenn die Plattform auf einer Ebene ankommt, geht das rote Licht aus und das grüne an. Die Insassen jeder Ebene haben zwei Minuten Zeit, um zu essen, bevor die Plattform zur nächsten herabsinkt, und dürfen nichts als Vorrat behalten, denn dann wird die Zelle unerträglich warm oder kalt, bis sie das Behaltene durch das Loch wegwerfen. Laut der Verwaltung gibt es theoretisch für alle genug Essen, wenn jeder nur das nähme, was er braucht. Dies wird Spontane Solidarität genannt. Tatsächlich erhalten die tiefer gelegenen Ebenen, was von den höheren, die sich vollschlagen, übrig gelassen wird. Den mittleren Ebenen bleiben angeknabberte Reste, sehr viel tieferen Ebenen nur Knochen und leere Servierplatten. Allerdings wird nach jedem Monat Gas in den Zellen ausgeströmt, das die Insassen einschläfert, die daraufhin mit denselben Partnern in eine andere Zelle verteilt werden, sodass jeder mal weiter oben oder weiter unten landen kann.

Handlung:

"Es gibt drei Arten von Leuten: die von oben; die von unten; die, die fallen."
- Trimagasi: Erste Worte im Film

Goreng (indonesisch für "gebraten", siehe Nasi Goreng oder Bami Goreng), der sich selbst für sechs Monate einliefern ließ, um im Anschluß dafür einen anerkannten Abschluß zu erhalten, und als Gegenstand eine Ausgabe "Don Quijote" mitgenommen hat, wacht das erste Mal in Ebene achtundvierzig auf. Sein Zellenpartner ist Trimagasi, der laut seiner eigenen Geschichte jemanden getötet habe, indem er seinen Fernseher aus dem Fenster warf, nachdem er dort hintereinander Werbung für ein Messerschleifgerät und für ein Messer, das nicht stumpf, sondern durch die Benutzung schärfer wird, gesehen hat. Dieses Messer ist der Gegenstand, den er hineingenommen hat.

Trimagasi (indonesisch "terima kasih" Danke), der schon viele Monate im Schacht verbracht hat, erklärt Goreng, wie der Schacht funktioniert, und sagt immer wieder, diese Dinge seien "völlig klar". Goreng soll die unter ihnen nicht ansprechen, weil sie unter ihnen sind, und die über ihnen nicht, weil sie über ihnen sind. Als das erste Mal die Plattform mit Nahrung kommt, isst Trimagasi sogleich wie ein Tier mit den Fingern und freut sich, daß diesmal Wein dabei ist. Goreng hat keinen Hunger, steckt aber einen Apfel ein. Er ist angewidert, essen zu müssen, was schon so viele vor ihm gegessen haben, aber Trimagasi sagt, oben würden bald weniger sein. Nachdem die Plattform weitergefahren ist, spuckt Trimagasi herunter. Da es auf einmal immer heißer wird, muß Goreng den Apfel auch hinunterwerfen. In der Nacht fällt eine Person oben den Schacht hinunter. Am zweiten Tag isst Goreng wieder nichts. Trimagasi erzählt, die tiefste Ebene, in der er war, ist 132, und daß dort kein Essen mehr ankommt. Als Goreng mit denen über ihnen reden will, damit das Essen eingeteilt wird, wirft Trimagasi ihm vor, Kommunist zu sein; als Goreng wiederum mit denen unter ihnen reden will, die aber mehr Wein fordern, pinkelt Trimagasi auf sie herab, denn diese stehen ja unter ihnen. Am dritten Tag isst Goreng das erste Mal mit. Am vierten Tag beschuldigt er Trimagasi, auf der 132 seinen Zellenpartner umgebracht zu haben. Als die Plattform kommt, sitzt darauf eine Frau namens Miharu, die ihren Sohn sucht. Auf Ebene siebenundvierzig ziehen die Insassen sie von der Plattform; sie aber tötet die beiden und setzt sich wieder auf die Plattform. Ab dann liest Goreng Trimagasi aus "Don Quijote" vor und isst viel mit.

Nach dem Monatswechsel befinden sie sich auf Ebene 1sieben1. Goreng wacht in seinem Bett gefesselt auf. Die Schreie derer, die beim Aufwachen erkennen, daß sie eine sehr tiefe Ebene erwischt haben, sind zu hören und einige fallen den Schacht herunter. Trimagasi will Goreng eine Woche wie Escargots fasten lassen und ab dem achten Tag Fleisch von ihm abschneiden, von dem er ihm auch selber zu essen geben will. Als er zum ersten Mal ein Stück abschneidet, kommt gerade Miharu mit der Plattform herunter. Sie schneidet Goreng los, der Trimagasi darauf mit dem Messer absticht. Goreng ernährt sich nun von Trimagasi und sieht ihn von da an in seinem Kopf.

Das nächste Mal befindet Goreng sich auf Ebene dreiunddreißig mit einer Frau namens Imogiri, die er als diejenige aus der Verwaltung, die seine Aufnahmeprozedur durchgeführt hat, erkennt. Sie ist wie er freiwillig im Schacht und hat ihren Hund Ramses II. mitgenommen, mit dem sie sich abwechselnd ihre Ration des Tages aufteilt. Wenn die Plattform kommt, macht sie zwei ausreichende Portionen für die Personen in Ebene vierunddreißig fertig und bittet diese, nur das Nötige zu essen und wiederum Portionen für die nächste Ebene zu bereiten. Dies versucht sie vierzehn Tage lang, in denen die unter ihnen sie ignorieren, worauf Goreng ihnen droht, jeden Tag auf das Essen zu kacken. Er sagt, die über ihnen werden darauf nicht hören, "weil [er] nicht nach oben kacken kann." Beim nächsten Mal liegt Miharu auf der Plattform und Goreng legt sie in sein Bett. Imogiri sagt, es gebe keine Kinder im Schacht, da sei die Verwaltung sehr streng. In der Nacht streiten die Frauen, weil Miharu den Hund für sein Fleisch getötet hat, weswegen sie am Tag weiterziehen muss. Imogiri sagt, daß sie Miharu vor zehn Monaten auswählte und diese kein Kind habe, und schwört, daß sie in der Verwaltung nicht wusste, was sie damit tat, Leute in den Schacht zu schicken.

Beim nächsten Mal wacht Goreng auf Ebene 202 auf und sieht, daß Imogiri sich erhängt hat. Er hört nun auch sie in seinem Kopf, daß sie es getan habe, damit er sich von ihr ernähren könne. Als die Plattform kommt, nimmt er eine Tellerscherbe, mit der er Striche für die Stunden in die Wand ritzt. Erst nach langer Zeit schneidet er Fleisch von Imogiri ab.

Beim nächsten Mal ist Goreng auf Ebene 6. Sein Zellenpartner Baharat hat ein Seil mitgenommen und bittet die Personen auf Ebene 5, ihn raufzulassen. Als er fast hochgeklettert ist, nehmen sie aber nicht seine Hand, sondern kacken in sein Gesicht, worauf er runterfällt, aber Goreng verhindert, daß er durch das Loch stürzt. In der Nacht fassen sie den Plan, auf der Plattform herunterzufahren und Essen zu verteilen, und wenn es keines mehr gibt, wieder mit der Plattform hochzufahren. Aus dem Bettgestell reißen sie sich Stangen, um die Leute von der Plattform fernzuhalten. Auf Ebene sieben beschließt Goreng, daß sie erst ab Ebene einundfünfzig Essen verteilen, weil die oberen täglich etwas abbekommen. Auf einer Ebene begegnen sie einem Mann, den Baharat kennt und als weise bezeichnet. Er sagt ihnen, daß die Verwaltung ihre Botschaft nicht verstehen kann, weil sie kein Gewissen hat, aber vielleicht die Arbeiter von Ebene 0. Als Symbol bräuchten sie eine köstliche Speise, die unangetastet nach oben zurückgeschickt wird - ausgewählt wird Panna cotta. Als sie das erste Mal zu einer Ebene kommen, an der keiner mehr lebt, merken sie, daß die Plattform in so einem Fall ohne zu halten durchfährt. Als auf einer Ebene Miharu von beiden Insassen angegriffen wird, kämpfen sie gegen die Männer und töten sie, aber Miharu ist auch tot.

Nachdem schon lange nur noch die Panna cotta übrig ist, bleibt die Plattform schließlich auf Ebene dreiunddreißig3 stehen, obwohl scheinbar niemand da ist, sodass Baharat meint, es sei die letzte und sie würden danach wieder hochfahren. Goreng sieht aber unter einem Bett ein Kind und sie springen ab, worauf die Plattform in den Keller fährt. Sie geben dem Mädchen die Pannacotta zu essen. In der Nacht wacht Baharat nicht mehr auf und Goreng beschließt, "das Mädchen ist die Botschaft." Als die Plattform wiederkommt, fährt er mit dem Mädchen in den Keller. Trimagasi überzeugt ihn abzusteigen, da die Botschaft keinen Überbringer braucht, und das Mädchen fährt allein wieder hoch.

Externe Links zu diesem Film:

Der Schacht in der dt. Wikipedia
Der Schacht in der Internet Movie Database

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