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Erfolg

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Deutschland , Originalsprache: Deutsch
, FSK ab 12

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(Regie)

(Drehbuch)

(Produktion)

(Musik)

(Kamera)

(Schnitt)

: Jacques Tüverlin
: Johanna Krain
: Dr. Martin Krüger, Kunsthistoriker
: Rechtsanwalt Dr. Siegbert Geyer, Landtagsabgeor...
: Dr. Otto Klenk, bayer. Justizminister
: Dr. Bichler
: Dr. Franz Flaucher, bayer. Kultusminister
: Anna Elisabeth Haider
: Erich Bornhaak
: Frau von Radolny
: Kaspar Prücki
: Förtsch
: Dr. Hartl
: Mathilde Beradt
: Paul Hessreither, Fabrikant
: Baron Reindl
: Gerichtsvorsitzender
: Lechner
: Dr. Gsell
: Staatsanwalt
: Hillinger
: General Erich Ludendorff
: Polizeipräsident von Saller
: Amalie Sandhuber
: Dellmeier
: Franz Xaver Ratzenberger
: Frau Inserowa
: Frl. Sernau
: Galerist
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"Erfolg" ist ein Drama aus dem Jahr 1991. Regie führte Franz Seitz. Peter Simonischek, Franziska Walser, Bruno Ganz, Martin Benrath und Bernhard Wicki spielen in den zentralen Rollen. · Das umfangreiche Zeitbild basiert auf dem Roman "Erfolg - Drei Jahre Geschichte einer Provinz" (1930) von Lion Feuchtwanger und formulierte anhand der Geschehnisse kurz vor dem Putschversuch Adolf Hitlers im November 1923 die Gefahren durch den aufkommenden Faschismus im Deutschland der Weimarer Republik. · "Erfolg" existiert in einer gut zweistündigen Kinofassung (ca. 122min.) sowie als auch in einer dreiteiligen Fernsehfassung (ca. 260min.). · Der Film wurde in seiner Kinofassung am 16. Februar 1991 auf der Berlinale vorgestellt. Massenstart in den deutschen Kinos war am 28. Februar 1991. Die Fernsehausstrahlung in drei Teilen erfolgte zwei Jahre darauf.

Titel zu diesem Film:

» Erfolg

Handlung:

München zu Beginn der 1920er Jahre. Dr. Martin Krüger, Kunsthistoriker und Direktor der Münchener Neuen Staatsgalerie, hat sich einen guten Namen erarbeitet und ist in seinem Beruf sehr erfolgreich. Mit der Grafologin Johanna Krain hat er eine Beziehung. Auch die Malerin und Zeichenlehrerin Anna Haider ist sehr verliebt in Krüger, doch beißt sie mit ihrer Zuneigung bei ihm auf Granit. Krügers Erfolg, wie der Titel verrät, hat seine Schattenseiten und bringt Neider und Kontrahenten auf den Plan. Die erzkonservative Medizinalratswitwe Mathilde Beradt missfällt das angeblich ungezügelte Privatleben Martins, den sie als Bohemien verdächtigt und geringschätzt. Da die unverheiratete Anna Haider ihre Untermieterin ist und Frau Beradt aus diesem Grunde Annas Bemühen um Krüger zutiefst missbilligt, versucht sie ein Verfahren wegen Unzucht gegen Anna in Gang zu setzen. Vor dem Amtsrichter wird Dr. Krüger dazu genötigt, einen Eid zu leisten, demzufolge er in keinem "unsittlichen" Verhältnis mit Frl. Haider stehe. Längst sind die Mächtigen im Freistaat Bayern alarmiert und versuchen im Sinne der Witwe Beradt den angesehenen aber in ihren Augen suspekten Krüger zu Fall zu bringen. Trotz seines Schwurs wird Anna vom Schuldienst ausgeschlossen und darf nun nicht mehr Jugendliche unterrichten. Um ihr ein wenig unter die Arme zu greifen und dem reaktionären Kurs der bayerischen Landespolitik etwas entgegenzuhalten, lässt Krüger in seiner Funktion als Museumsdirektor Annas Selbstporträt "Die nackte Lehrerin" für einen beträchtlichen Betrag erwerben, finanziert durch den Etat des Kultusministeriums.

Kurz darauf verreisen Martin Krüger und Johanna Krain gemeinsam nach Spanien, um dort einen Urlaub zu verbringen. Sie ahnen nicht, daß daheim in München die verzweifelte Anna keinen Ausweg aus ihrer gesellschaftlichen und finanziellen Misere mehr sieht, als sich das Leben zu nehmen. Zutiefst erschüttert von ihrem Freitod, entschließt Krüger sich nach seiner Rückkehr dazu, nun erst recht Haiders angeblich unzüchtiges Selbstporträt öffentlich auszustellen und provoziert damit ganz bewusst einen öffentlichen Skandal. Nun hat er die Mächtigen aus Kultur und Staat endgültig gegen sich aufgebracht. Krüger lässt sch jedoch nicht einschüchtern und pocht auf die Erfüllung seines Vertrags, der einseitig nicht gekündigt werden kann und ihm weit reichende Vollmachten gewährt. Auch würde die angestrebte Entlassung des unangepassten und weithin anerkannten Kunsthistorikers aus seiner Funktion als Direktor der Staatsgalerie den Ruf Münchens als Kunstmetropole nachhaltig schädigen.

Dennoch plant Krügers direkter Vorgesetzter, der bayerische Kultusminister Dr. Flaucher, den sperrigen Freigeist zu feuern. Unterstützung dafür erhält er von seinem ähnlich reaktionären Amtskollegen Dr. Klenk, der als bayerischer Justizminister über weitreichende Macht verfügt. Man verschwört sich gegen Krüger und benutzt sogar kriminelle Mittel, um ihn loszuwerden. Der Taxifahrer Xaver Ratzenberger wird dazu verleitet, in dieser Causa einen Direktor Krüger massiv in Misskredit bringenden Meineid zu leisten. Das Gericht verurteilt daraufhin den Museumsmann zu drei Jahren Zuchthaus. Johanna, seit Krügers Haftantritt dessen Ehefrau, organisiert sofort ein Revisionsverfahren. Sie lernt den Schweizer Schriftsteller Jacques Tüverlin kennen, der, ganz wie einst Emile Zola, der um die Wiederherstellung der Ehre von Alfred Dreyfus kämpfte, sich des Falles Krüger annimmt und sich mit seinen Mitteln um dessen Rehabilitierung bemüht. In dieser Zeit beginnt Johanna eine Affäre mit Tüverlin, bleibt aber in ihrem Kampfeswillen um die Freiheit ihres Mannes ungebrochen. Die Dinge ändern sich erst zum besseren, als Bauernführer Dr. Bichler, eine allmächtige Figur im Freistaat Bayern, sich für Martin Krüger verwendet. Der einstige Staatsgaleriedirektor wird schließlich begnadigt, doch er stirbt am Vorabend seiner Entlassung. Es ist der 8. November 1923, und ein gewisser Adolf Hitler und seine Mannen marschieren gerade auf den Münchner Bürgerbräukeller zu, um die Regierung in Berlin zu stürzen ...

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