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Hotel Lux

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Deutschland , Originalsprache: Deutsch
, FSK ab 12

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(Regie)

(Drehbuch)

(Produktion)
(Produktion)

(Musik)

(Kamera)

(Schnitt)

: Hans Zeisig
: Siggi Meyer
: Frida van Oorten
: Jeschow
: Josef Stalin
: Wassili Wassiljewitsch Ulrich
: Jan Hansen
: Georgi Dimitroff
: Karl-Heinz Müller
: Walter Ulbricht
: Lotte Kühn
: J. R. Becher
: Herbert Wehner
: Wilhelm Pieck
: Frau Platten
: Valetti
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Hotel Lux ist eine deutsche Tragikomödie aus dem Jahr 2011 von Regisseur Leander Haußmann, der auch das Drehbuch zum Film schrieb. In den Hauptrollen sind Michael Herbig, Jürgen Vogel und Thekla Reuten zu sehen. Der Filmtitel bezieht sich auf das gleichnamige Hotel in Moskau, in dem in den 1930er Jahren politische Emigranten einquartiert wurden.

Titel zu diesem Film:

» Hotel Lux

Handlung:

In einem Berliner Varieté Anfang 1933 arbeiten Siegfried Meyer und Hans Zeisig in ihren Rollen als Doppelgänger von Adolf Hitler und Josef Stalin. Während Siggi Kommunist ist, hält sich Zeisig eher an Tingeltangel und sieht die Machtergreifung nur als eine vorübergehende Episode. Sein Traum ist Hollywood.

Nach dem Reichstagsbrand, der zur Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat führte, und als Vorwand zur Kommunistenhatz diente, ist Siggi gezwungen zu fliehen. Vorher lernt Zeisig die niederländische Kommunistin Frida van Oorten kennen, die aus gutem Hause stammt und als überzeugte Kommunistin Siggi mitnimmt. Nach den Novemberpogromen 1938 verliert der Komiker Hans Zeisig seinen ihn beschützenden Chef Goldberg (Künstlername: Valetti). Er erfährt auch, dass sein Freund Siggi im KZ Oranienburg gelandet ist. Als Akt der Verzweiflung verkleidet sich Zeisig als Hitler und tritt zum letzten Mal auf die Bühne. Nun muss auch er endgültig fliehen. In der Kürze der Zeit gibt es keine Pässe für die USA, sondern nur einen Pass, der eigentlich für Jan Hansen, einen ehemaligen Astrologen im Dritten Reich, vorgesehen war.

In was Zeisig hineingekommen ist, merkt er erst nach seiner Ankunft in Moskau im Hotel Lux. Die erste Ernüchterung kommt durch die kafkaeske Erkenntnis, dass er für alles einen "Propusk" (Passierschein) benötigt. Ebenso machen ihm die vielen Ratten klar, dass dies kein Grand Hotel ist. Nikolai Iwanowitsch Jeschow hält ihn für die Person, für die der Pass ursprünglich ausgestellt wurde. Zeisig trifft wieder auf die niederländische Untergrundkämpferin Frida, die ihn als seine Dolmetscherin schützt.

In dem Hotel wohnen Dissidenten und vor allem deutsche Exil-Kommunisten, die meist für die Kommunistische Internationale arbeiten. Einige von ihnen werden später sehr große Bekanntheit erreichen, sind aber zu diesem Zeitpunkt noch einigermaßen unbekannt. Ihm stellen sich unter anderem Wilhelm Pieck, Walter Ulbricht und Kurt Funk (Herbert Wehner) vor. Schnell begreift Zeisig, dass Trotzkisten oder auch solche, die nur Kontakt zu anderen in Ungnade gefallenen Kommunisten wie Nikolai Iwanowitsch Bucharin hatten, gefährlich leben. Meist wird nachts an die Tür geklopft, um die unliebsamen Gäste abzuholen. Zeisig hat Glück, auf dem Flügel für Funktionäre zu wohnen, und wird auf die Datscha von Josef Stalin gefahren. Dieser will ihn befragen, ob er mit Adolf Hitler verhandeln solle. Der Schauspieler Zeisig hinterlässt einen guten Eindruck und erhält dafür den Druschba-Orden der Freundschaft.

Als jedoch der richtige Astrologe auftaucht, entscheiden sich Jeschow und Wassili Wassiljewitsch Ulrich dafür, lieber den Stalin bekannten Mann zu belassen als einen Fehler zuzugeben. Zeisig beginnt mit den Utensilien des echten Hansen ein überzeugendes Bild abzugeben. Ebenso erlernt er die russische Sprache. Gerade als er Frida besser kennenlernt, trifft auch sein alter Freund und Kollege Siggi ein. Siggi und Frida sind genauso überzeugte Kommunisten wie alle anderen Gäste des Hotels. Jedoch sind im Rahmen der großen Säuberung auch die drei gefährdet. Der Wechsel im NKDW durch Lawrenti Beria rettet kurzfristig Frida und Zeisig.

Als Stalin vor dem deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt mit Geleit persönlich ins Hotel zu Besuch zu Zeisig kommt, ist er erneut in Gefahr. Stalin weiß schon längst, dass Zeisig nur ein Hochstapler ist, ließ ihn aber gewähren, weil seine Ratschläge trotzdem nützlich waren. Siggi und Zeisig überwältigen Stalin und verkleiden sich als Stalin und Hitler. Sie befreien Frida aus der Lubjanka, und vor den Augen von Joachim von Ribbentrop und Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow können sie mit einem Flugzeug entkommen. Ihr Ziel ist Hollywood.

Fernsehausstrahlungen zu diesem Film:

· Sa.
21:45-23:20
· So.
20:15-21:50
· Sa.
23:55-01:30
· Fr.
22:00-23:35
· Mi.
23:00-00:35
· Fr.
23:35-01:10
· Fr.
21:15-22:50
· Sa.
01:15-02:55
· Di.
23:40-01:15
· So.
21:45-23:20
· Fr.
21:00-22:35
· Sa.
01:40-03:20

Externe Links zu diesem Film:

Hotel Lux in der dt. Wikipedia
Hotel Lux in der Internet Movie Database

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