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Match Point

(Match Point)

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UK, USA, Luxemburg , Originalsprache: Englisch
, FSK ab 6

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(Regie)

(Drehbuch)

(Produktion)
(Produktion)
(Produktion)

(Kamera)

(Schnitt)

: Chris Wilton
: Nola Rice
: Chloe Hewett Wilton
: Tom Hewett
: Alec Hewett
: Eleanor Hewett
: Inspector Dowd
: Detective Banner
: Nicole Eastby
: Rod Carver
: Michael
: Henry
: Carol
: Reeves
: Heather
: Samantha
: Mr. Townsend
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Match Point ist ein Melodram-Thriller aus dem Jahr 2005 von Regisseur Woody Allen, der auch das Drehbuch schrieb. Bei seiner 39. Regiearbeit drehte Allen zum ersten Mal einen Film komplett in England.

Titel zu diesem Film:

» Match Point

Handlung:

Der Film beginnt mit der Zeitlupenaufnahme eines Tennisballs, der die Netzkante trifft und senkrecht in die Höhe springt - dann wird das Bild angehalten und somit bleibt unklar, in welchem Feld der Ball landen wird.

Chris Wilton, der aus einfachen Verhältnissen aus Irland stammt und seine eher mittelmäßige Karriere als Tennisprofi aufgegeben hat, kommt nach London, um als Tennislehrer in einem exklusiven Club zu arbeiten. Dabei schließt er Bekanntschaft mit dem reichen Tom Hewett, der einer Industriellenfamilie entstammt und Mitglied der Londoner High Society ist. Beide schwärmen gleichermaßen für italienische Opernmusik und bald wird Chris zum gern gesehenen Gast im Hause der Familie. Der Vater Alec Hewett ist nach einem Gespräch über Fjodor Dostojewski von Wilton beeindruckt, außerdem verliebt sich seine Tochter Chloe in ihn. Das junge Paar vereinbart ein Treffen in der Saatchi Gallery, geht ins Kino, und nachdem Chris Chloe geküsst hat, beginnen die beiden eine Liebesbeziehung.

Bei den Hewetts lernt Chris außerdem die schöne, aber erfolglose US-amerikanische Schauspielerin Nola Rice kennen, die bisher lediglich einen Auftritt in einem Werbespot ergattern konnte. Sie ist Toms Freundin, ihre offensive Erotik trifft auf das Begehren des Tennisspielers, der sich jedoch zunächst zurückhalten muss. Die Beziehung zwischen Tom und Nola wird von den Eltern bestenfalls toleriert, die Mutter ergeht sich jedoch in kühlen Anspielungen auf die erfolglose Schauspielerei und rät Nola, sich eine andere Tätigkeit zu suchen.

Der soziale Aufsteiger Chris wird bald mit einer Anstellung in Vater Hewetts Firma belohnt, die Chloe angeregt hat. Er heiratet Chloe und bezieht mit ihr eine exklusive Dachgeschosswohnung am Südufer der Themse. Leidenschaftliches Begehren empfindet Chris jedoch für Toms Freundin Nola. Er stellt ihr nach und beginnt eine Affäre mit ihr, die noch intensiver wird, nachdem sich Tom (der eine andere, gesellschaftlich passendere Frau gefunden hat) von ihr getrennt hat. Das Verhältnis gerät jedoch in Schieflage, als die geliebte Nola schwanger wird, während bei Ehefrau Chloe das sehnsüchtig erwartete Kind trotz mehrerer Konsultationen bei Fertilitäts-Ärzten ausbleibt. Immer angestrengter versucht Chloe schwanger zu werden und verdächtigt ihren Ehemann für einen Moment sogar, eine Affäre zu haben, da er sich immer öfter teilnahmslos zeigt, abwesend ist und heimliche Telefongespräche führt.

Chris, der seine ehelichen Pflichten geraume Zeit schon als Last empfindet, wird von Nola aufgefordert, sich zwischen ihr und seiner reichen Ehefrau zu entscheiden. Schließlich droht Nola, die nun in einer Londoner Boutique jobbt und sich weiterhin als Schauspielerin bewirbt, Chloe selbst zu informieren, falls er sie weiter hinhalte und nicht den Mut dazu aufbringe. Chris fasst daraufhin den Entschluss, Nola umzubringen und Chloe sowie seiner gesellschaftlichen Position treu zu bleiben. Es gelingt ihm tatsächlich, seinen raffinierten Mordplan in die Tat umzusetzen: Er entwendet aus der Sammlung seines Schwiegervaters ein Gewehr, verschafft sich Zutritt zu der Wohnung von Nolas Nachbarin, erschießt die alte Frau, durchwühlt ihre Zimmer und steckt etwas Schmuck sowie verschreibungspflichtige Medikamente ein. Danach wartet er in der Wohnung ab, bis Nola das Treppenhaus betritt und erschießt auch sie. Alles soll danach aussehen, als hätte ein Drogenabhängiger eine alte Frau ausrauben wollen. Und nachdem er diese getötet hätte, wäre er auf der Flucht im Treppenhaus auf Nola gestoßen, die so zufällig zu einem Opfer geworden wäre.

Die bei der alten Frau erbeuteten Medikamente und den Schmuck wirft er in die Themse und auch ihr Ehering sollte dort landen. Doch nachdem er den Ring weggeworfen hat, schlägt dieser von Chris unbemerkt am Geländer des Ufers auf, springt von dort (als visuelle Parallele zum anfangs gezeigten Tennisball) senkrecht nach oben, fällt dann aber nicht über das Geländer ins Wasser, sondern davor auf den Boden.

Die ermittelnden Polizisten gehen dann zunächst auch davon aus, dass der Täter aus dem Drogenmilieu kommen muss und Nola zufällig Opfer wurde. Allerdings verhören sie Chris, weil sie von seiner außerehelichen Affäre erfahren haben, da Nola Tagebuch führte. In einer traumartig-irrealen Szene tauchen die beiden Mordopfer auf und ziehen Chris in einem kurzen Gespräch für seine Taten zur Rechenschaft. Chris gesteht ein, dass es angemessen wäre, wenn er festgenommen und bestraft würde; es wäre ein Zeichen von Gerechtigkeit oder ein Funken Hoffnung für sowas wie Sinnhaftigkeit in der Welt. Dann bekommt der leitende Ermittler tatsächlich eine nächtliche Eingebung und ist sich sicher, dass Chris der Mörder gewesen sein muss. Allerdings hat er für seine an sich korrekten Schlussfolgerungen keinerlei Beweise.

Als jedoch der vermisste Ehering der Nachbarin im Besitz eines ermordeten Junkies, der durch zahlreiche Straftaten bereits polizeibekannt war, gefunden wird, geht man davon aus, dass dieser auch den Ehering aus der Wohnung der alten Frau gestohlen und die Morde begangen haben muss. Folglich lässt man den Verdacht gegen Chris fallen und hält den Fall für abgeschlossen.

In der Schlussszene des Films befindet sich Chris scheinbar integriert im Familienkreis. Man feiert die Niederkunft seiner Ehefrau, die endlich einen Sohn bekommen hat. Der Film endet damit, dass Chris mit abwesender Miene aus dem Fenster nach draußen blickt, ohne sich am Gespräch der anderen zu beteiligen.

Fernsehausstrahlungen zu diesem Film:

· So.
20:15-22:15
· Mo.
13:50-15:50
· Mi.
13:55-15:55
· So.
00:50-02:50
· Di.
20:15-22:30
· Mi.
00:20-02:20
· Di.
20:15-22:35
SERVUS TV  Match Point GB 2005
· Mi.
00:30-02:25
SERVUS TV  Match Point GB 2005
· Sa.
20:15-22:35
SERVUS TV  Match Point GB 2005
· So.
16:50-19:05
SERVUS TV  Match Point GB 2005
· So.
20:15-22:35
SERVUS TV  Match Point GB 2005
· Mo.
13:50-16:05
· Sa.
20:15-22:40
· So.
15:35-18:00
· Do.
20:15-22:40
· Fr.
01:05-03:00
· Di.
22:15-00:30
· Mi.
02:10-04:10
· Do.
20:10-22:15
· Mo.
22:15-00:25
· Di.
02:00-03:55
· Do.
20:15-22:40
· Fr.
01:25-03:25
· Do.
20:15-22:30
· Fr.
01:35-03:30
· Sa.
20:15-22:40
· So.
00:20-02:15
· Do.
20:15-22:35
· Fr.
02:05-04:00

Externe Links zu diesem Film:

Match Point in der dt. Wikipedia
Match Point in der Internet Movie Database

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