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München

(Munich)

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USA, Kanada, Frankreich , Originalsprache: Englisch
, FSK ab 16

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(Regie)

(Drehbuch)
(Drehbuch)
(Drehbuch)

(Produktion)
(Produktion)
(Produktion)
(Produktion)

(Musik)

(Kamera)

(Schnitt)

: Avner
: Ephraim
: Steve
: Hans
: Robert
: Daphna
: Carl
: Golda Meir
: Tzwi Zamir
: Louis
: Louis' Vater
: Sylvie
: Marie Claude
: Dr. Mahmoud Hamshari
: Mosche Weinberg
: Jeanette
: Andreas
: Ali
: Yvonne
: Streitlustiger Amerikaner
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München (Originaltitel: Munich) ist ein US-amerikanisch-kanadisch-französischer Spielfilm des Regisseurs Steven Spielberg aus dem Jahr 2005. · München basiert auf der wahren Geschichte der israelischen Reaktion auf die Geiselnahme von München (1972), bei der ein Kommando des Schwarzen Septembers elf Mitglieder der israelischen Olympiamannschaft tötete. Vorwiegend wird die Tätigkeit einer Einheit des Mossad gezeigt, welche im Auftrag der israelischen Regierung die direkt und indirekt für den Anschlag Verantwortlichen tötet. Der Film vermischt Fakten mit Erfundenem, lässt historische Personen mit fiktiven Charakteren interagieren. Spielberg selbst bezeichnet den Film als "fiktiv" und beruft sich auf seine "künstlerische Freiheit", Geschichten zu erzählen. · Die Premierministerin Golda Meir und der Geheimdienstchef Tzwi Zamir sind historische Personen, die Darstellung der Anschläge in Paris, Nikosia und Beirut entspricht im Großen und Ganzen dem tatsächlichen Ablauf. Die gezeigte Mossad-Einheit entspricht jedoch in keiner Weise der tatsächlichen, 1972 gebildeten und in ähnlicher Mission tätigen Mossad-Einheit "Caesarea". Auch die Chronologie und der Umfang der Aktionen sind fiktiv.

Titel zu diesem Film:

» München
» Munich

Handlung:

Während der Sommerspiele von 1972 in München überfällt die palästinensische Terrorgruppe Schwarzer September das Olympische Dorf und tötet elf israelische Athleten. Gemäß der Devise "Auge um Auge" setzt die israelische Regierung auf Vergeltung und lässt eine Todesliste mit den Namen elf Verantwortlicher erstellen.

Der junge Mossad-Agent Avner Kaufman, Sohn eines israelischen Helden, wird von Ministerpräsidentin Golda Meir persönlich ausgesucht, Chef des Teams zur Tötung der Palästinenser zu werden, weil sie ihn noch als einen ihrer früheren Leibwächter kennt. Von vornherein ist festgelegt, dass die Operationen nur in Europa durchgeführt werden sollen, allerdings nicht jenseits des Eisernen Vorhangs, um keine politischen Komplikationen entstehen zu lassen, und auch nicht in arabischen Staaten - das ist der israelischen Armee vorbehalten. Avner nimmt das Angebot an, obwohl seine junge Frau Daphna hochschwanger ist und er sie allein in Israel zurücklassen muss. Von seinem Vorgesetzten Ephraim erfährt er die Namen der in das Attentat Involvierten. Allein auf sich und auf sein Team gestellt, ohne direkte Verbindung nach Israel und lediglich durch Schweizer Bankkonten finanziell abgesichert, soll er die Tötungen durchführen. Dazu stehen ihm vier Männer zur Verfügung, die genauso wenig Erfahrung mit dieser Tätigkeit haben wie er: der Heißsporn Steve, ihr Fahrer, ein entschlossener jüdischer Patriot, der "seit 10 Minuten für den Mossad arbeitet", der Spielzeug- und Bombenbauer Robert aus Belgien, der zurückhaltende Carl, der seinen Sohn einige Jahre zuvor im Kampf für Israel verloren hat, und Hans, ein sachlicher Antiquitätenhändler und Dokumentenfälscher, der in Frankfurt ein Schläfer des Mossad war. Bei einem lockeren Arbeitsessen - Avner beweist hierbei zum ersten Mal seine Kochkünste aus seiner Zeit im Kibbuz - lernen sie sich kennen.

Über seine Frankfurter Jugendfreunde, die der Baader-Meinhof-Gruppe nahe stehen und sich als Soldaten im Krieg empfinden, gelangen sie an den Informanten Louis, der für sechsstellige Dollarsummen die Aufenthaltsorte der Gesuchten liefert und auch mit Waffen und organisatorischer Hilfe dienen kann. Treffpunkt von Avner und Louis ist meistens das Schaufenster eines Küchengeschäfts in Paris.

Ihre erste Zielperson Abdel Wael Zwaiter, den Übersetzer des arabischen Märchenbuchs Tausendundeine Nacht, stellt die Gruppe in Rom. Er ist unbewacht und damit ein leichtes Ziel. Robert und Avner lauern ihm in einem Hausflur auf und erschießen ihn nach kurzem Zögern.

Das Attentat auf den PLO-Repräsentanten Hamshari, der durch eine in einem Telefon verborgene Bombe in die Luft gesprengt werden soll, wird abgebrochen, um nicht seine Tochter mit zu töten. Die Gewissenhaftigkeit, mit der die Gruppe bedacht ist, Unschuldige zu schonen, markiert das frühe Stadium des Einsatzes. Erst als Hamshari allein ist, wiederholen die Agenten den Anschlag. Hamshari überlebt die Explosion allerdings schwer verletzt, weswegen Robert nun von den anderen beschuldigt wird, einen zu schwachen Sprengstoff verwendet zu haben. Er wehrt die Vorwürfe jedoch mit dem Argument ab, er habe nicht das ganze Stockwerk sprengen wollen. Wenige Tage darauf erliegt Hamshari im Krankenhaus seinen Verletzungen.

In Zypern, dem nächsten Schauplatz, wird ein Sprengsatz im Hotelzimmer unter der Matratze des Opfers angebracht. Avner mietet sich im Nebenzimmer ein, um das Signal zum Zünden zu geben, sobald das Opfer im Bett liegt. Die folgende Explosion zerstört fast das gesamte Stockwerk des Hotels. Avner und weitere Hotelgäste kommen beinahe selbst ums Leben. Louis habe den falschen Sprengstoff geliefert, versichert Robert, angesprochen auf die zu starke Explosion, und unterstellt Louis gar bewusste Sabotage. Doch die Gruppe kann auf Louis und seine Informationen nicht verzichten.

Der nächste Einsatz in Beirut bedarf militärischer Unterstützung; zwar hat die Gruppe Erfolg, jedoch kommt es zu einer Massenschießerei - genau das Gegenteil einer verdeckten, "chirurgischen" Geheimdienstoperation, die auch prompt nicht unbemerkt bleibt: Die Weltpresse widmet sich dem Geheimdienstkrieg zwischen Israel und den arabischen Lagern und, wie sich im Verlauf des Filmes zeigt, beginnen der KGB und die CIA sich in den Konflikt einzumischen.

Avner lernt Louis' Vater kennen, einen undurchsichtigen französischen Informanten, der den Handel mit Informationen und Waffen zusammen mit seinem Sohn als Familiengeschäft betreibt. Allmählich kommen immer heftigere Zweifel auf, ob die Personen auf ihrer Todesliste tatsächlich in das Attentat verwickelt sind. Auch die Rolle verschiedener Geheimdienste wird unklarer. Louis' Vater, Papa, lädt Avner zum Familienessen ein, scheint aber ein mysteriöses Spiel im Dschungel der Nachrichtendienste bar jeglicher Moral zu treiben und keine Loyalitäten zu kennen.

In Zypern hätte ihnen ein Organisationsfehler zum Verhängnis werden können: In Vorbereitung ihres fünften Auftrages schlüpfen sie in einer Wohnung in Athen unter, die ihnen Louis besorgt hatte. Kaum haben sie sich zur ersten Nacht auf ihre Lager begeben, als eine Gruppe PLO-Kämpfer den Raum betritt, der auch ihnen zugewiesen worden war. Mit gezückten Pistolen stehen sich beide Parteien gegenüber; die Mossad-Gruppe bezeichnet sich geistesgegenwärtig als Mitglieder des ANC, der ETA und der RAF, woraufhin es zunächst zum Waffenstillstand kommt, wenn auch nicht zur Verbrüderung. Eingebettet in diese Episode ist ein Dialog zwischen Avner und dem Palästinenser Ali über die Aussicht des Kampfes um Palästina; obwohl der Dialog kaum mehr als die typischen Positionen gegenüberzustellen vermag, gab er offenbar Filmkritikern aus mehreren politischen Lagern Zündstoff.

Als beim fünften Attentat wieder das Zünden des Sprengsatzes misslingt, kommen Zweifel an Robert, dem Bombenbauer der Gruppe auf, und die Frage wird aufgeworfen, ob Sabotage oder Unfähigkeit vorliegt. Robert gibt anlässlich der Vorwürfe seiner Kameraden zu, eigentlich Bombenentschärfer zu sein.

Avners Frau begibt sich mit dem Kind auf seinen Wunsch hin nach Brooklyn, wo er sie sicherer wähnt. Die Tötungen gehen weiter, doch allmählich beschleicht die Gruppe die Vermutung, sich selbst im Fadenkreuz zu befinden. Ihr Attentat auf den mutmaßlichen Kopf des München-Attentats Salameh wird von vermeintlich betrunkenen Amerikanern vereitelt, die vermutlich CIA-Agenten sind. In einer Hotelbar wird der einsam vor einem Drink sitzende Avner auf eine attraktive Frau namens Jeanette aufmerksam. Er spricht sie an, und sehr rasch äußert sie den Wunsch, mit ihm auf ihr Zimmer zu gehen. Avner lehnt allerdings ab. In der Bar sieht er noch kurz Carl. Dann kehrt er in sein Zimmer zurück und telefoniert mit seiner Frau. Später geht er noch einmal in die Lobby, doch Jeanette ist verschwunden. Er wittert den Duft ihres Parfums nahe Carls Zimmer und öffnet mit einem bösen Verdacht die Tür. Avner findet Carl nackt und ermordet im Bett auf und muss jetzt einsehen, dass er und seine Leute tatsächlich getötet werden sollen, auch wenn ihm nicht klar ist, wer der Auftraggeber ist.

Von Louis erfährt Avner die wahre Identität Jeanettes, die sich als niederländische Auftragsmörderin entpuppt. Gleichzeitig zeigt ihm Papa ein Foto, das beweist, dass er bereits selbst observiert wird. Sie beschließen, Carl zu rächen, jedoch ohne Robert, der mit seinen Nerven am Ende ist und darum beurlaubt wird, und suchen Jeanette auf ihrem Hausboot auf. Sie tritt ihnen ahnungslos entgegen, nur in einen Morgenmantel gekleidet. Die drei töten sie. Beim gemeinsamen Abendessen mit Steve und Avner betrinkt sich Hans und äußert Zweifel am Sinn ihrer Taten. Im Morgengrauen finden ihn die beiden andern erstochen auf einer Bank.

Bald darauf stirbt der von Selbstzweifeln geplagte Bombenbauer Robert bei einer ungeklärten Explosion. Avner, der mittlerweile seine Nächte angsterfüllt im Schrank statt im Bett verbringt - wie ihm in einer früheren Phase von einem erfahreneren Agenten prophezeit worden war -, zweifelt immer mehr daran, dass es sich bei den Zielpersonen nur um die Drahtzieher des München-Attentats handelt. Sein nächster Einsatz missglückt, lediglich ein noch sehr junger Wachposten wird getötet. Avner bricht die Operation ab und zieht nach New York. Er weigert sich kategorisch, dem Mossad und der Regierung seine Quellen (Louis) zu nennen. Er versucht, mit seiner Frau in ein normales Familienleben zu finden, jedoch beschleicht ihn immer mehr das Gefühl, selbst zum Ziel eines Mordauftrags geworden zu sein. Er wird zunehmend paranoid, bei einem Spaziergang mit seinem Kind glaubt er, von einer dunklen Limousine verfolgt zu werden. Avner stürmt in die israelische Botschaft und droht mit Enthüllungen, falls seine Familie weiterhin bedroht werde. In einem Telefongespräch beteuert Papa, dass von seiner Seite her Avner nichts Böses drohe, und schickt ihm Essen. Avner ist zutiefst traumatisiert.

Am Ufer des East Rivers trifft er mit Ephraim zusammen, der blinden Gehorsam fordert und jegliche Zweifel an der Legitimität des Auftrags und der verwendeten Maßnahmen zurückweist. Allerdings gibt er zu, dass auch andere Teams mit Mordaufträgen ausgeschickt worden sind. Avners Bitte, gemäß jüdischer Gastfreundschaft mit ihm und seiner Familie zu Abend zu essen, lehnt der Vorgesetzte ab, und beide gehen getrennter Wege.

Insgesamt sind neun der elf Todeskandidaten eliminiert. Im Abspann wird erwähnt, dass Salameh schließlich 1979 getötet wurde.

Fernsehausstrahlungen zu diesem Film:

· So.
20:15-23:05
· Mo.
00:55-03:25
· Mi.
23:10-01:40
· Di.
22:30-01:05
· Mi.
23:50-02:20
· So.
01:15-03:45
· Mo.
22:40-01:15
· Mo.
00:05-02:40
· Mo.
01:15-03:50

Externe Links zu diesem Film:

München in der dt. Wikipedia
München in der Internet Movie Database

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