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Nobadi

(Nobadi)

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Österreich , Originalsprache: Deutsch

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(Regie)

(Drehbuch)

(Produktion)
(Produktion)

(Musik)

(Kamera)

(Schnitt)

: Heinrich Senft
: Adib Ghubar
: Kassierin
: Angestellter Baumarkt
: Samira
: Frau vom Sozialdienst
: Tierärztin
: Polizistin
: Polizist
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"Nobadi" ist ein österreichischer Spielfilm von Karl Markovics aus dem Jahr 2019 mit Heinz Trixner und Borhan Hassan Zadeh in den Hauptrollen. Die Premiere erfolgte am 7. September 2019 im Rahmen des Toronto International Film Festivals 2019 in der Sektion "Contemporary World Cinema". Die Österreich-Premiere war am 25. September 2019 im Wiener Gartenbaukino, der österreichische Kinostart am 4. Oktober 2019.

Titel zu diesem Film:

» Nobadi

Filmtrailer:


Handlung:

Der 93-jährige Heinrich Senft lebt in einem Schrebergartenhaus auf der Wiener Schmelz, auf seinem Arm hat er eine SS-Blutgruppentätowierung. Nachdem sein Hund gestorben ist, möchte er diesen im Garten begraben. Als der Stiel seiner Spitzhacke abbricht, besorgt er im Baumarkt eine neue. Auf dem Heimweg fragt ihn Adib Ghubar, ein Flüchtling aus Afghanistan, um Arbeit. Adib ist mit einem Stundenlohn von lediglich drei Euro einverstanden. Während der Arbeit lernen sich die beiden etwas besser kennen. So erfährt Heinrich etwa, daß Adib seine Deutschkenntnisse seiner Arbeit im Camp Marmal der Bundeswehr verdankt. Nach Fertigstellung der Grube kommt es zu einer Auseinandersetzung, Senft kann sein Geld nicht finden, um Adib zu bezahlen, argwöhnt insgeheim daß Adib es gestohlen hätte und bedroht den ahnungslosen Adib mit einer alten Pistole, lässt ihn seine Taschen leeren und sogar seine Hose ausziehen. Adib ist derweil im Glauben, er würde um den Lohn betrogen. Schließlich erinnert sich Senft, daß er das Geld aus Angst, bestohlen zu werden, selbst versteckt hatte, und kann Adib doch bezahlen.

Einige Zeit später findet Senft den Flüchtling an einer Bushaltestelle. Obwohl Adib eine schwere Verletzung am Fuß hat, weigert er sich, sich einer ärztlichen Behandlung zu unterziehen, aus Angst abgeschoben zu werden. Senft diagnostiziert die Blutvergiftung als tödlich verlaufende Sepsis und bringt ihn zu einer Tierärztin, damit sie ihm Schmerzmittel und Antibiotika gäbe. Diese möchte allerdings die Rettung rufen, Senft lockt sie daher ins Behandlungszimmer und erwürgt die Mitwisserin. Er entwendet Operationsbesteck, Medikamente und Verbandsmaterial und bringt Adib zurück in sein Gartenhäuschen. Senft ist überzeugt davon, das Leben Adibs nur retten zu können, indem er sein Sanitäterwissen aus dem Krieg ausgräbt und Adibs Fuß amputiert. Senft macht seinen "Patienten" zuerst fachgerecht mit "Kreuzstich" (Spinalanästhesie) schmerzlos und amputiert ihm bei vollem Bewusstsein den Fuß mit einem Stanley-Messer. Während der anschaulich dargestellten Operation (die "nichts für schwache Nerven" ist, aber Kriegsgräuel versinnbildlicht) beginnt der wache Adib dem alten Mann seine Geschichte zu erzählen. Von der konzentrierten Tätigkeit erschöpft schläft Senft ein, indessen verblutet der noch mit einem Betäubungsmittel ruhig gestellte Adib. Die Grube im Garten wird zu Adibs Grab. Damit ist seine Flucht nach Europa und Hoffnung auf ein besseres Leben gescheitert. Eine Sozialarbeiterin, die in der Früh Essen bringt, entdeckt das blutige Desaster.

Der Filmtitel leitet sich von einer Tätowierung des afghanischen Flüchtlings ab, auf dem Unterarm des Burschen steht "Nobadi", eine verballhornte Form von "Nobody". Dies ist der Name, der ihm im NATO-Lager in Afghanistan gegeben wurde, wo er als Laufbursche und später als Übersetzer tätig war, und zugleich eine Anspielung auf den Trick des Odysseus in der Höhle des Zyklopen (siehe dort). Wäre Nobadi umgekommen, hätte man zurecht sagen können, daß "niemand" gestorben sei und müsse Hinterbliebene nicht unterstützen. Zugleich soll die Odyssee eine Parabel zu den Flüchtlingsbewegungen des 21. Jahrhunderts knüpfen.

Externe Links zu diesem Film:

Nobadi in der dt. Wikipedia
Nobadi in der Internet Movie Database

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