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Julieta

(Julieta)

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Spanien , Originalsprache: Spanisch
, FSK ab 6

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(Regie)

(Drehbuch)

(Produktion)
(Produktion)
(Produktion)

(Musik)

(Kamera)

(Schnitt)

: Marian
: Julieta
: Lorenzo
: Sara
: Julieta (jung)
: Ava
: Xoan
: Beatriz
: Claudia
: Antía (18-jährig)
: Antía (jung)
: Beatriz (jung)
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"Julieta" ist ein Melodram des spanischen Regisseurs Pedro Almodóvar aus dem Jahr 2016. Die Produktion nach einem Drehbuch Almodóvars basiert lose auf drei Kurzgeschichten der kanadischen Schriftstellerin Alice Munro, die 2004 in ihrer Sammlung "Tricks" erschienen. Der Film erzählt die drei Jahrzehnte umfassende Geschichte der gleichnamigen Titelfigur, gespielt von Adriana Ugarte und Emma Suárez, die nach zahlreichen Verlusten im engsten Familienkreis einen Nervenzusammenbruch erleidet. · Der Film startete am 8. April 2016 in den spanischen Kinos, in Frankreich lief er zum ersten Mal beim Filmfestival von Cannes am 17. Mai 2016, der deutsche Kinostart war am 4. August 2016.

Titel zu diesem Film:

» Julieta

Handlung:

Julieta, um die Anfang fünfzig, löst ihre Wohnung in Madrid auf, um mit ihrem Lebenspartner Lorenzo Gentile nach Portugal zu ziehen, mit der bestimmten Absicht nicht mehr zurück zu kommen. Sie verpackt ihre Bücher und wichtige Dokumente in Umzugskartons, entsorgt das, wovon sie sich bei dieser Gelegenheit trennen will, darunter, etwas zögerlich, einen Briefumschlag. Auf der Straße begegnet ihr Bea, die engste Freundin ihrer Tochter Antia in Jugendtagen. Bea erzählt, daß sie Antia zufällig vor ein paar Tagen in Como beim Shopping getroffen habe. Die beiden hatten sich seit etwa zwölf Jahren nicht mehr gesehen und auch keinerlei Kontakt. Es ginge Antia gut. Sie sei aber sehr schmal geworden. Man merkt, daß Julietta diese Information sehr erregt aufnimmt, traut sich kaum genaueres zu fragen. Wieder zuhause kramt sie im Papierkorb nach dem weggeworfenen Umschlag. Als am Abend Lorenzo anruft, nimmt sie nicht ab und als er sie am nächsten Tag aufsucht und irritiert danach fragt, eröffnet sie ihm unverblümt, sie habe es sich wegen der Umsiedlung anders überlegt und sie bleibe in Madrid. Und die Trennung von Lorenzo nehme sie in Kauf. Dieser kann seine Enttäuschung kaum unterdrücken und auf seine Vorhaltungen hin gibt sie unumwunden und scheinbar unbeteiligt zu, immer ein Lebensgeheimnis vor ihm bewahrt zu haben. Julieta mietet eine Wohnung in dem Haus an, in dem sie damals mit Antia gelebt hatte, räumt diese karg ein, setzt sich an den Schreibtisch und schreibt in eine Kladde ihre Erinnerungen in Form eines Briefes an Antia.

In der Rückblende werden diese gezeigt. Wie sie Xoan, Antias Vater, ein galizischer Fischer, im Zug kennen lernt. Es war ihre Große Liebe auf den ersten Blick. Schon bald kommt Antia zur Welt. Die Situation ist nicht einfach: Xoan bewahrt sich als selbständiger Fischer sein freies Leben, unterhält weiterhin eine sexuelle Beziehung zu Ava, einer Künstlerin, mit der auch Julieta freundschaftlich verbunden ist. Und dann ist da noch die ältliche und geheimnisvolle Haushälterin Marian. Sie wacht eifersüchtelnd über Xoan und mißtraut von Anfang an Julieta und verlässt den Haushalt schließlich im Zwist und mit einem spröden Rachefluch auf den Lippen. Antia verehrt ihren Vater wie einen Gott und ist kaum davon zu überzeugen, die Ferien in einem Camp anstatt, wie sie sich erträumt, auf dem Fischerboot mit dem Vater zu verbringen. Eines Tages erfährt Julieta, daß Xoan mit seiner Freundin Ava geschlafen hat und verlässt wütend das Haus; Xoan fährt aufs Meer fischen. Julieta fühlt sich betrogen und sie laufen im Streit auseinander. Ein Sturm wütet vor der galizischen Küste. Julieta will Xoan telefonisch warnen. In den Nachrichten im Fernsehen wird von Schiffen in Seenot berichtet. Schnell wird klar, daß Xoan tödlich verunglückt ist. Julieta reist zum Feriencamp um Antia die Todesnachricht zu überbringen, trifft dort aber auf eine euphorische Situation. Antia hat sich mit Bea befreundet und will mit ihr für einige Zeit auf Einladung von Beas Eltern nach Madrid. Die Todesnachricht ist schockierend. Julieta und Ava bestatten gemeinsam die Asche von Xoan in der tosenden Brandung. Julieta und Antia ziehen zu Bea, wo Julieta in eine tiefe und lang anhaltende Depression fällt. Sie ist voller Schuldgefühle. Antia reist zum elterlichen Haus um den Hausstand zu liquidieren, wo sie auch der Haushälterin Marian begegnet. Antia wächst in ihrer Sorge und Pflege der Mutter über sich hinaus; sie ist rational, stark und hilft der Mutter wieder auf die Beine. Als Antia volljährig wird, plant sie eine längere Auszeit in einer spirituellen Klausur in den Pyrenäen. Sie verabschiedet sich in auffälliger Weise von ihrer Mutter und unterbindet jede Sentimentalität. Als Julieta sie nach der vereinbarten Zeit abholen möchte, ist Antia aus dem spirituellen Zentrum verschwunden. Die Leiterin gesteht zu, daß sie den Aufenthaltsort von Antia kenne, verweigert aber kaltherzig der Mutter den Kontakt, vorgeblich auf Antias Wunsch. Julieta beauftragt die Polizei, die nichts unternimmt, da Antia volljährig ist. Antia bleibt verschollen.

Nach und nach lebt Julieta in ihrer Einsamkeit mit großen Schuldgefühlen und im stetigen Bewusstsein von ihrer so sehr geliebten Tochter Antia verstoßen worden zu sein. Der Beruf, Lehrerin der klassischen Philologie hilft Julieta zu überleben. Die Freundin Ava leidet zunehmend unter Multipler Sklerose, liegt in einem madrider Hospital und weiht Julieta ein, was damals geschen war, als Antia gekommen war, um den Haushalt aufzulösen. Die ehemalige Haushälterin Marian hatte ihre Chance ergriffen und Antia erzählt, wie sich die Eltern im Streit getrennt hatten. Antia begann an die Schuld der Mutter zu glauben, behielt dieses Wissen aber für sich. Im Krankenhaus und bei der Bestattung von Ava begegnet Julieta Lorenzo Gentile, einem Freund von Ava. Hier endet die Rückblende.

Nachdem Julieta diesen Bericht beendet hat, fällt sie wieder in eine tiefe Depression, sodass sie Lorenzo Gentiles einfühlsamen Versuch ('gentile' (ital.) = freundlich, liebenswert), ihr beizustehen kaum wahrnimmt. Sie fragt, ob er den Bericht gelesen habe. Er verneint, das stünde ihm nicht zu. Er könne, sagt Julieta, die Kladden wegwerfen. Sie vergleicht ihre verzweifelte Situation mit der eines vormals 'trockenen' Alkoholikers, bei dem auch der kleinste Schluck alles wieder zunichte mache. Als sie auf einem Spielplatz von Antia und Bea träumt, kommt diese auf sie zu; und sie erkennt sie nicht einmal. Jetzt erst berichtet Bea die ganz Geschichte der Begegnung in Como. Antia lebe in der Schweiz, habe drei Kinder, sei sehr mager geworden und war zum Einkaufen in Como. Damals, vor zwölf Jahren, sei sie vor Antias dauerndem Furor in die USA geflohen und hätte seitdem keinen Kontakt zu Antia gehabt.

Lorenzo findet einen Brief an Julieta. Diese erkennt sofort Antias Schrift, worauf sie diesen in äußerster Erregung liest. Auf der Rückseite ist als Absender Antia mit dem Wohnort Soglio im Bergell (Kanton Graubünden, Schweiz) genannt. Im Brief erzählt sie von ihrer grenzenlosen Verzweiflung über den Tod ihres neun-jährigen Jungen Xoan, der in einem Bach ertrunken sei. Und wie sie begonnen habe, das Leiden ihrer Mutter zu verstehen.

In der Schlußszene fahren Lorenzo und Julieta nach Soglio und der Film endet mit einem Panorama über den Comer See auf die über Olcio liegenden Hänge am Fuß des Grignone-Massivs.

News zu diesem Film:

  • Fr. 10.05.2019 06:57:
    Das spanische Romantikdrama "Julieta" von Pedro Almodóvar aus dem Jahr 2016 mit Emma Suárez, Adriana Ugarte, Daniel Grao, Inma Cuesta u.a. läuft am Mittwoch, 15. Mai 2019, um 20:15 Uhr als Free-TV-Premiere bei ARTE.
  • Mo. 05.12.2016 11:17:
    Das spanische Romantikdrama "Julieta" von Pedro Almodóvar aus dem Jahr 2016 mit Emma Suárez, Adriana Ugarte, Daniel Grao u.a. erscheint am Montag, 5. Dezember 2016, auf DVD und Blu-Ray.

Fernsehausstrahlungen zu diesem Film:

· Mi.
20:15-21:50
· Mi.
01:25-03:00

Externe Links zu diesem Film:

Julieta in der dt. Wikipedia
Julieta in der Internet Movie Database

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