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North & South

(North & South)

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GB , Originalsprache: Englisch
, FSK ab 6

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(Regie)

(Drehbuch)

(Produktion)

(Musik)

(Kamera)
(Kamera)

(Schnitt)

: Margaret Hale
: John Thornton
: Richard Hale
: Maria Hale
: Hannah Thornton
: Nicholas Higgins
: Bessy Higgins
: Dixon
: Fanny Thornton
: Boucher
: Mr. Bell
: Frederick Hale
: Aunt Shaw
: Henry Lennox
: Edith Lennox
: Mary Higgins
: Mr. Watson
: Leonards
: Inspector Mason
: Anne Latimer
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"North & South" ist die zweite Verfilmung der BBC nach dem gleichnamigen Roman von Elizabeth Gaskell und spielt um 1850 im viktorianischen England vor dem Hintergrund der industriellen Revolution. Während dieser Zeit verlor die Gentry, der vorwiegend südenglische Landadel, der sich durch Landbesitz definierte, an gesellschaftlicher Bedeutung, während der "Industrieadel", die reich gewordenen Fabrikbesitzer aus Nordengland, zunehmend zahlreicher und politisch einflußreicher wurde. · Der vierteilige Fernsehfilm wurde in Großbritannien auf dem Sender BBC One erstmals in der Zeit vom 14. November bis 5. Dezember 2004 einmal wöchentlich ausgestrahlt. Im deutschsprachigen Raum wurde die Miniserie bisher nicht gesendet, jedoch erschien sie 2006 auf DVD. · Die Länge (208 bzw. 233 Minuten) variiert mit der Altersfreigabe (FSK 6/12).

Titel zu diesem Film:

» North & South

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Handlung:

Margaret Hale, Tochter eines südenglischen Landpfarrers, gehört aufgrund ihrer Herkunft und Erziehung zur Oberschicht, obwohl ihre Eltern kein eigenes Vermögen besitzen. Sie und ihre Mutter sind daher schockiert, als Mr. Hale aufgrund einer Glaubenskrise die Anglikanische Kirche verlässt und die Familie so Heim und Einkommen verliert. Die Hales müssen in den Norden Englands in die aufstrebende Industriestadt Milton umziehen, weil sich für Mr. Hale dort aufgrund der Vermittlung seines Freundes Mr. Bell die Möglichkeit bietet, als Privatlehrer zu arbeiten.

Margaret ist nicht nur über den Gegensatz zwischen der ihr vertrauten ländlichen Idylle oder dem eleganten London und der schmutzigen Industriestadt schockiert, sondern auch über die Miltoner Gesellschaft, die aus reichen Fabrikbesitzern besteht, die sie nicht als geborene "Gentlemen" und damit nicht als gesellschaftlich ebenbürtig ansieht. Zudem ist sie entsetzt über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiter in der dort florierenden Baumwollindustrie. Die erste Begegnung mit dem charismatischen Fabrikbesitzer John Thornton, einem Schüler ihres Vaters, verläuft daher nicht sehr günstig. Als Margaret sieht, wie Thornton einen Arbeiter zusammenschlägt, weil dieser aufgrund von schwerwiegenden Übertretungen der Sicherheitsvorschriften beinahe die Existenz der gesamten Baumwollfabrik und das Leben der Arbeiter aufs Spiel setzt, steht ihr Urteil fest, dass es sich bei ihm keinesfalls um einen Gentleman handeln könne. Thornton jedoch ist von ihr fasziniert. Da er sich jedoch ihrer Meinung über ihn bewusst ist, rechnet er sich keine großen Chancen bei ihr aus.

Margaret freundet sich mit der todkranken Arbeiterin Bessy Higgins an, der Tochter des örtlichen Gewerkschaftsführers Nicholas Higgins, die an Baumwollstaublunge leidet. Durch diese Freundschaft gewinnt sie tieferen Einblick in die Lebensbedingungen der Arbeiterklasse.

Organisiert von Higgins treten sämtliche Baumwollarbeiter der Stadt in Streik, um eine Lohnerhöhung durchzusetzen. Da keine der Parteien bereit ist nachzugeben, zieht sich der Streik über Wochen hin und die Arbeiter hungern. Margaret versucht, deren Not so gut es geht zu lindern. Das bringt sie jedoch in Konflikt mit Thornton und den anderen Fabrikbesitzern, die kein Verständnis für ihre Hilfe aufbringen.

Als die hungernden Arbeiter herausfinden, dass Thornton Streikbrecher aus Irland geholt hat, eskaliert die Lage und es kommt zu einem Aufstand. Wieder versucht Margaret zu vermitteln und stellt sich zwischen Thornton und die wütende Menge. Dabei wird sie von einem Stein, der Thornton galt, am Kopf getroffen. Der Aufstand wird von der Armee niedergeschlagen und der Gewaltausbruch beendet auch den Streik.

Thornton, der sich durch die Tatsache, dass Margaret ihn gerettet hat, ermutigt fühlt, macht ihr am nächsten Tag einen Heiratsantrag, den Margaret sehr schlecht aufnimmt. Sie glaubt, Thornton wolle nur ihren Ruf schützen, und sieht sich erneut in ihrer Auffassung bestätigt, dass er kein Gentleman sei. Dies gibt sie ihm in sehr deutlichen Worten auch zu verstehen, als sie seinen Antrag ablehnt.

Bald darauf stirbt Margarets Freundin Bessy und auch der Zustand ihrer Mutter, die schon länger krank ist, verschlechtert sich zusehends. Da mit ihrem baldigem Tod zu rechnen ist, informiert Margaret ihren in Spanien lebenden Bruder Frederick. Diesem droht wegen Meuterei in England die Todesstrafe, weswegen die Hales ihn auch niemand gegenüber erwähnen. Aus Sorge um die Mutter kommt Frederick heimlich zu Besuch. Bald darauf stirbt Mrs. Hale. Noch in derselben Nacht bringt Margaret Frederick zum Bahnhof, damit er sicher das Land verlassen kann. Als sie sich liebevoll von ihm verabschiedet, wird sie dabei von Thornton beobachtet, der jedoch nicht weiß, dass es sich um ihren Bruder handelt.

Kurz bevor Frederick in den Zug steigen kann, wird er noch von dem zwielichtigen Leonards wiedererkannt, der weiß, dass auf seinen Kopf eine Belohnung ausgesetzt ist. Es kommt zu einem Handgemenge, bei dem Leonards eine Treppe hinunterfällt, sich dann aber aufrappelt und verschwindet. Frederick gelingt es gerade noch, den Zug nach London zu erreichen.

Leonards wird wenig später tot aufgefunden. Da es Zeugen für das Handgemenge gab, die auch Margaret wiedererkannt haben, wird sie von einem Polizeiinspektor befragt. Margaret, die nicht weiß, ob ihr Bruder schon das Land verlassen hat, und um seine Sicherheit fürchtet, leugnet, überhaupt am Bahnhof gewesen zu sein. Der Polizist droht ihr mit einer öffentlichen Gegenüberstellung mit den Zeugen, bei der sie ein Alibi präsentieren muss. Als Thornton, der als Magistrat der Stadt für die Ermittlungen zuständig ist, von Margarets Verwicklung in die Sache erfährt, stellt er das Ermittlungsverfahren ein. Margaret ist sich im klaren, dass Thornton nun nicht nur denkt, dass sie einen Geliebten zum Bahnhof gebracht hat, sondern dass er auch von ihrer Lüge weiß. Erst in dem Bewusstsein, dass sie seine gute Meinung damit verloren hat, wird ihr allmählich klar, wie viel ihr diese bedeutet hat.

Inzwischen stellt Thornton Margaret zuliebe Nicholas Higgins ein, der seit dem Streik keine Arbeit mehr findet. In der Folgezeit kommt es zu einer Annäherung zwischen den beiden Männern, die Verständnis für die Position des anderen entwickeln.

Als auch noch Margarets Vater stirbt, kehrt sie nach London zu ihrer Tante zurück. Ihr Patenonkel Mr. Bell, der selbst todkrank ist, überschreibt ihr sein Vermögen und zieht sich nach Südamerika zurück. Margaret vermisst Milton und erkennt, dass sie den Süden und seine vorgeblich idyllischen Lebensbedingungen immer romantisiert hat.

Thornton dagegen hat zunehmend mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Da er aufgrund des Streiks seine Aufträge nicht erfüllen konnte, kann er seinen Kreditverpflichtungen nicht mehr nachkommen und ist schließlich gezwungen, die Fabrik zu schließen. Zu dieser Zeit erfährt er von Higgins, dass der Mann, mit dem er Margaret am Bahnhof gesehen hat, in Wirklichkeit ihr Bruder war.

Margaret, deren Gefühle für Thornton sich inzwischen geändert haben, will ihm helfen und das Vermögen, das sie jetzt besitzt, in seine Fabrik investieren. Sie reist nach Milton, um ihm dies als rein geschäftliches Angebot zu unterbreiten, da sie immer noch überzeugt ist, dass er eine schlechte Meinung von ihr hat. In Milton trifft sie ihn jedoch nicht an. Erst auf der Rückreise begegnen sich die beiden zufällig auf einem Bahnhof. Nachdem alle Missverständnisse ausgeräumt sind, wird ihnen klar, dass sie sich lieben, und Margaret kehrt mit Thornton nach Milton zurück.

Externe Links zu diesem Film:

North & South in der dt. Wikipedia
North & South in der Internet Movie Database

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