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Die Kinder von Windermere

(The Windermere Children)

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Großbritannien , Originalsprache: Englisch, Polnisch, Hebräisch

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(Regie)

(Drehbuch)

(Produktion)

(Musik)

(Kamera)

(Schnitt)

: Oscar Friedmann
: Marie Paneth
: Jock Lawrence
: Leonard Montefiore
: Rabbi Weiss
: Berish Lerner
: Georg Lauer
: Edith Lauer
: Ben Helfgott
: Sam Laskier
: Sala Feiermann

: Ike Alterman
: Chaim Olmer
: Salek Falinower
: Juliusz
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"Die Kinder von Windermere" (Originaltitel "The Windermere Children", Arbeitstitel "The Children") ist ein britisches Kriegsdrama aus dem Jahr 2020. Regie führte Michael Samuels. Es spielen u.a. Thomas Kretschmann, Romola Garai, Tim McInnerny, Iain Glen. · Der Film beschreibt das Schicksal jüdischer Kinder, die den Holocaust in Polen überlebten und für vier Monate im Ort Windermere (Lake District, Grafschaft Cumbria, England) aufgenommen wurden. · In Deutschland lief der Film am 27. Januar 2020 als TV-Premiere.

Titel zu diesem Film:

» Die Kinder von Windermere
» The Windermere Children
» The Children

Handlung:

Der Film beginnt mit Originalaussagen der Überlebenden im Erwachsenenalter zu ihren Gefühlen bei der Ankunft als Kinder in Windermere. Sie schildern darin ihre Unsicherheit, ihr Erstaunen über ihr Überleben und die empfundene Freiheit.

Ein Bus mit polnisch sprechenden Kindern und Jugendlichen, die teilweise Kleidung des englischen Militärs tragen, erreicht den Ort Calgarth. Sie werden von einer Gruppe von Betreuern und freiwilligen Helfern empfangen. Unter den Kindern herrscht eine große Anspannung, weil sie erst vor wenigen Monaten aus den deutschen Konzentrationslagern befreit wurden und nicht wissen, was sie am Zielort ihrer Reise erwartet. Salek Falinower ist so verängstigt, daß er den Bus zunächst nicht verlässt.

Die Prozedur der Aufnahme macht sie sehr misstrauisch: Das Entkleiden, das Ablegen aller Wertgegenstände und die ärztliche Untersuchung erinnern sie an ihren ehemaligen Lageralltag und die Selektionen. Die Betreuer versuchen zu beschwichtigen und verweisen darauf, daß die Kleider wegen Typhus-Gefahr verbrannt werden müssen. Auf die Frage, wie er heiße, antwortet ein Junge mit seiner in Auschwitz eintätowierten Häftlingsnummer, seine Herkunft gibt er mit Otoszno, Auschwitz, Buchenwald und Theresienstadt an. Erst dann nennt er seinen Namen Arek Hershlikovicz.

Bei der ärztlichen Untersuchung werden vielfältige Narben von Misshandlungen, schlecht verheilte Wunden und Folgen von Mangelernährung festgestellt. Chaim Olmer ist unter dem Namen eines anderen Jungen in Wildermere registriert, der Angehörige gefunden hat und deswegen in Polen zurückgeblieben ist. Chaim drängt wiederholt darauf, das sein richtiger Name eingetragen wird, damit seine Verwandten die Chance haben, ihn in England zu finden.

Die einfachen Häuser des ehemaligen Lagers für Arbeiter einer Fabrik, in dem die Kinder und Jugendlichen untergebracht werden, ähneln äußerlich den Lagerbaracken. Allerdings bemerken die Jugendlichen, daß es keine Suchscheinwerfer, keinen Elektrozaun und kein Krematorium gibt. Das Misstrauen schlägt in großes Staunen um, als jedes der Kinder ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt bekommt.

Eine Gruppe von sechs drei- bis vierjährigen Jungen und Mädchen erweist sich als besonders traumatisiert: Sie hatten sich in einem Lager versteckt gehalten und von Abfällen gelebt. Obwohl sie alle ein eigenes Bett zur Verfügung haben, verlassen sie dieses und suchen die Nähe zu dem etwas älteren Mädchen Bella. Schließlich übernachten sie alle unter deren Bett.

Das Projekt wird von Oscar Friedmann geleitet, der vor seiner Emigration aus Deutschland in Berlin ein Heim für verhaltensauffällige und traumatisierte Jungen leitete. Im Gespräch mit Leonard Montefiore äußert er, daß die von der britischen Regierung zugesagten vier Monate Aufenthalt für die Jugendlichen sehr gering seien, um diese erfolgreich wiedereinzugliedern. Die Jugendlichen hätten in den Lagern vor allem das Überleben gelernt und Brot von denjenigen geraubt, die zu schwach waren, es zu verzehren.

Für Salek ist das Erwachen nach der ersten Nacht ein bemerkenswertes Ereignis: Er nimmt die Ruhe und das Vogelgezwitscher wahr und genießt es, das Lager zu verlassen und frei umherzuschweifen.

Das erste Frühstück für die Jugendlichen, vor dem Oscar Friedmann eine Ansprache hält, endet im Chaos: Nach dem Segen des Rabbi Weis ergreifen die Kinder sämtliches Brot und verstecken es in ihren Zimmern.

Bei der Behandlung gegen Läuse kommt es zum ersten Kontakt mit den Jugendlichen des Ortes, die mit ihren Fahrrädern das Lager besuchen: Die englischen Jungen bezeichnen die polnischen Jugendlichen als Krauts, in der Annahme, daß es sich um Deutsche handelt. Ike Alterman, der als Adolf verspottet wird, geht auf einen Jungen zu und zerrt ihn in das Zelt, in dem das Läusemittel versprüht wird. Der Junge wird vollständig eingekleidet eingesprüht und so mit seinen Begleitern von Ike von dem Gelände vertrieben.

Mit den zurückgelassenen Fahrrädern der Briten unternehmen die polnischen Jugendlichen eine wilde Tour in den nahegelegenen Ort. Dort lernen sie die nächsten einheimischen Jugendlichen kennen. Zwischen ihnen entspinnt sich ein Dialog, bei dem die bestehende Sprachbarriere, aber auch eine gegenseitige Neugier sichtbar wird.

Edith Lauer unternimmt mit den sechs kleinen Kindern einen Waldspaziergang in Begleitung von Marie Paneth. Im Wald treffen sie auf eine Bewohnerin des Ortes. Als deren sehr kleiner Hund zu bellen beginnt, reißen sich die Kinder von Edith Lauer los und flüchten panisch in den Wald, in dem sie sich verstecken. Lauer verweist auf die Angst der Kinder vor Hunden im Allgemeinen, sucht und findet die Kinder schließlich. Die Hundebesitzerin echauffiert sich über die Anwesenheit der Kriegsflüchtlinge in Großbritannien und erwähnt das eigene durch den Krieg verursachte Leid, während Marie Paneth die unvorstellbaren Erlebnisse der Kinder angibt.

Fernsehausstrahlungen zu diesem Film:

· Mo.
22:15-23:45
· Mi.
00:15-01:45

Externe Links zu diesem Film:

Die Kinder von Windermere in der dt. Wikipedia
Die Kinder von Windermere in der Internet Movie Database

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