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Trümmermädchen - Die Geschichte der Charlotte Schumann

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Deutschland , Originalsprache: Deutsch
, FSK ab 16

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(Regie)

(Drehbuch)

(Produktion)

(Musik)

(Kamera)

(Schnitt)

: Charlotte Schumann
: Gloria Deven
: Karin
: Pauline
: Corinna
: Evi
: Hans
: Ludwig
: John Miller
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"Trümmermädchen - Die Geschichte der Charlotte Schumann" (kurz "Trümmermädchen", Arbeitstitel "Die Geschichte des Trümmermädchens Charlotte Schumann", weltweit englisch "Germany Year Zero", "Trümmermmädchen - Germany Year Zero") ist ein deutsches Historiendrama aus dem Jahr 2021. Regie führte Oliver Kracht. · Der Film feierte am 28. Oktober 2021 auf den Hofer Filmtagen Weltpremiere. Der Kinostart erfolgte im März 2022.

Titel zu diesem Film:

» Trümmermädchen - Die Geschichte der Charlotte Schumann
» Trümmermädchen
» Die Geschichte des Trümmermädchens Charlotte Schumann
» Germany Year Zero
» Trümmermmädchen - Germany Year Zero

Filmtrailer:


Handlung:

Der Film spielt in der Nachkriegszeit in Deutschland und thematisiert vor diesem Hintergrund die Rolle der Frau.

Charlotte (Lotte, Charly) Schumann ist vom Kriegsheimkehrer Ludwig schwanger, dem Sohn eines Textilfabrikanten. Er steht weder zu ihr noch zu seinem Kind, sucht jedoch immer wieder den Kontakt zu ihr. Sie sieht einen Ausweg in einem sogenannten "Fräuleinkurs", in dem angeblich die Schauspielerin Gloria Deven im Theater "Proto" jungen Mädchen beibringt, wie sie Männer für sich gewinnen können. Gloria verfolgt jedoch in Wirklichkeit das Ziel, die fünf jungen Teilnehmerinnen schonungslos mit der Wahrheit über ihre Situation zu konfrontieren, um sodann ihre Emanzipation und Selbständigkeit zu fördern und sie von Männern unabhängig zu machen.

In der ersten Stunde mit dem Titel "Der Ursprung jeglichen Übels" stellt Gloria die These auf, Männer hätten in der Geschichte das Matriarchat abgeschafft, um Frauen zu einem Symbol zu machen. Corinna gesteht, daß ihr Vater eine sexuelle Beziehung zu ihr unterhalte und ihr schmeichle, sie sei seine Königin. Gloria macht ihr klar, daß nicht sie, sondern der Vater sich falsch verhalte und daß sie den Vater anzeigen müsse, um die jüngeren Schwestern zu schützen. Sie bietet an, die junge Frau zu Polizei zu begleiten. Auch Gloria selbst soll zum Idol hochstilisiert werden: Der amerikanische Regisseur John Miller bietet ihr Hauptrolle in einem Spielfilm an, der im Nachkriegsdeutschland spielt und eine neue weibliche Leitfigur für die Deutschen schaffen soll: Ein einfaches Mädchen. Um jedoch engagiert werden zu können, braucht Gloria bis zum Casting eine Freigabe der Spruchkammer. Sie hat nämlich in nationalsozialistischen Propagandafilmen mitgespielt, behauptet aber, im letzten Kriegsjahr an einem kleinen Theater aufgetreten zu sein, das nicht mehr existiert. Zeugen hierfür fehlen jedoch.

Die zweite Stunde mit dem Titel "Die Gärten der Seele" legt offen, daß die Kontrolle über die Lust zu Macht führt. Gloria versetzt Charlotte in Trance und bringt sie dazu zu erzählen, daß sie seit eines Kriegserlebnisses nicht mehr zu masturbieren wagt: Während eines Bombenangriffs masturbierte sie, wurde verschüttet und von ihrer Mutter so gefunden. Diese sprach daraufhin bis Kriegsende nicht mehr mit ihr. Gloria beeinflusst Lottes Unbewusstes so, daß diese ihre Lust wieder auszuleben wagt.

In der dritten Stunde mit dem Titel "Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit" wird Karins Geschichte ans Tageslicht gebracht: Sie hat Zwillinge von einem Mann, der sie schon vor der Geburt der Kinder verlassen hat. Da die Kinder immer wieder nach ihrem Vater fragten, erfand Karin einen Vater - sie schrieb den Kindern zu Weihnachten als ihr "Vati" und erzählte ihnen, er sei im Gulag. Männern gegenüber gab sie die Kinder als Flüchtlingskinder aus, um die sie sich kümmert, um deren Interesse an ihr nicht aufs Spiel zu setzen. Gloria bringt Karin dazu, den Kindern die Wahrheit zu sagen, damit sie sich nicht mehr schwach und schuldig fühlen muss. Dieses Vorgehen spaltet die Gruppe: Pauline unterstützt Gloria, aber Charlotte und Corinna sind der Meinung, Karin wisse selbst am besten, was gut für ihre Kinder sei. In der Garderobe eskaliert der Streit: Corinna outet Pauline als Lesbe und beleidigt sie massiv. Die folgende tätliche Auseinandersetzung wird von Gloria beendet.

In der vierten Stunde zum Thema "Die Neuerfindung des Rades" werden die fünf Teilnehmerinnen mit Männern konfrontiert, die im "Proto" unter Aufsicht von amerikanischen Soldaten einen Film über die Verbrechen der Nationalsozialisten in den Konzentrationslagern ansehen müssen, ohne den Raum verlassen zu dürfen. Die jungen Frauen haben sich attraktiv zurechtgemacht und außerdem von Gloria Kokain verabreicht bekommen, sodass sie sehr selbstbewusst auftreten. Charlotte entwischt mit Ludwig in den Vorführraum, wo sie ihm klarmacht, daß er sie ebenso oral befriedigen solle wie sie es bei ihm getan habe. Er lässt sich darauf ein. Die beiden werden von Ludwigs Vater gestört, der seinen Sohn ohrfeigt und mitnimmt. Die Frauen feiern ohne Männer weiter. Plötzlich steht Hans im Zimmer: Kriegsheimkehrer mit einem Armstumpf und der ehemalige Ehemann von Gloria, die mit bürgerlichem Namen Grete heißt. Sie will ihn verstecken, da die Amerikaner ihn andernfalls in ein Kriegsgefangenenlager bringen würden.

Das Motto der folgenden Stunde "Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau" wird durch eine Szene vorbereitet, in der Evi sich gegen Männer, die sie auf der Straße küssen wollen, nicht zur Wehr setzt. Gloria lehrt die Frauen, Männer durch manuelle Penisstimulation zu reizen und ihnen zu schmeicheln, aber vor dem Höhepunkt abzubrechen, um die Macht über sie zu behalten. Pauline erzählt, daß sie nach dem Einmarsch der Besatzungsmacht von einem amerikanischen Soldaten anal vergewaltigt wurde. Nun gehen die Frauen kämpferisch nach draußen, sprühen feministische Parolen an die Wände und überschütten Männer mit roter Farbe. Evi tut sich hierbei besonders hervor. Aus der anfangs unsicheren und stotternden Lotte ist eine emanzipierte Frau geworden und auch die anderen haben andere Pläne als die Heirat: Corinna will Reporterin werden und Karin möchte Politik studieren.

In der nächsten Stunde "Das andere Geschlecht" klärt Hans die jungen Frauen über Glorias Vergangenheit auf: Die beiden seien verheiratet gewesen, doch Lotte habe sich von ihm scheiden lassen, als er zum Kriegsdienst eingezogen worden sei.

In der vorletzten Stunde V"om Glauben an das Gut"e inszeniert Gloria ein Experiment: Ludwigs Treue zu Charlotte, die inzwischen mit Ludwig verlobt ist, wird durch Evi auf die Probe gestellt, während die Frauen im Zuschauerraum sind. Ludwig versagt, die Frauen verprügeln ihn. Gloria droht Hans, er solle aus "Proto" verschwinden, sonst sei er der nächste. Er würgt Gloria, die Mädchen fesseln ihn ans Bett. Gloria nimmt bei Charlotte die Abtreibung vor. Die jungen Frauen haben inzwischen wahrheitswidrig bei den Behörden ausgesagt, sie hätten Gloria im letzten Kriegsjahr am Theater gesehen, sodass diese nun zum Casting zugelassen ist. Lotte belauscht, wie Gloria beim Casting vor Miller die Geschichten der Kursteilnehmerinnen ausbeutet, indem sie deren intimste Erlebnisse erzählt und ihre Sprechweise imitiert. Miller ist begeistert, Charlotte fühlt sich verraten.

Charlotte, sehr selbstbewusst, lockt Miller ins Proto und versucht, von ihm die eigentlich Gloria zugedachte Rolle zu bekommen, was jedoch scheitert.

In der letzten Stunde "Der Königin ihr Kind" erfährt Charlotte, an einen Stuhl gefesselt, von Hans mehr über Gloria. Ihr Vater habe Sex mit ihr gehabt, die Stiefmutter sie gehasst und der Vater sie in die Stadt gebracht, wo Hans ihr das "Proto" gezeigt und sie so gerettet habe. Trotz ihrer Engagements in Propagandafilmen sei sie in ein Konzentrationslager gekommen, sei dort aber die Geliebte und später die Ehefrau des Kommandanten geworden. Hans ist sich sicher, daß Gloria mit ihm nach Argentinien gehen wird. Als er nicht zulassen will, daß sie stattdessen die Filmrolle annimmt, erschießt sie ihn.

Als Gloria die Rolle ablehnt, bietet John Miller Lotte an, den Part zu übernehmen. Er sucht sie für das Angebot an einem Ort auf, an dem sie zusammen mit anderen Frauen den Kriegsschutt aufräumt. Lotte lehnt das Engagement ab, weil sie dort wieder in eine traditionelle Frauenposition gezwängt werden würde, die sie hinter sich gelassen hat; dies sei auch der Grund, warum Gloria abgelehnt habe. Die Zeit der Männer sei vorbei. Während Pauline, Evi, Karin und Corinna sich verlobt haben, hat Charlotte sich von der traditionellen Frauenrolle verabschiedet.

News zu diesem Film:

  • Sa. 26.11.2022 12:00:
    Das Historiendrama "Trümmermädchen - Die Geschichte der Charlotte Schumann" von Oliver Kracht aus dem Jahr 2021 mit Laura Balzer, Valery Tscheplanowa u.a. läuft in der Nacht zum Freitag, 2. Dezember 2022, um 00:45 Uhr als Free-TV-Premiere im SWR.
  • Do. 24.11.2022 09:00:
    Das Historiendrama "Trümmermädchen - Die Geschichte der Charlotte Schumann" von Oliver Kracht aus dem Jahr 2021 mit Laura Balzer, Valery Tscheplanowa, Anna Gesa-Raija Lappe, Katja Plodzistaya u.a. erscheint am Freitag, 25. November 2022, auf DVD.
  • So. 20.03.2022 12:00:
    Das Historiendrama "Trümmermädchen - Die Geschichte der Charlotte Schumann" von Oliver Kracht aus dem Jahr 2021 mit Laura Balzer, Valery Tscheplanowa, Anna Gesa-Raija Lappe, L. Urzendowsky u.a. startet am Donnerstag, 24. März 2022, in den deutschen Kinos.

Fernsehausstrahlungen zu diesem Film:

· Fr.
00:45-02:45
SWR  Free-TV-Premiere

Externe Links zu diesem Film:

Trümmermädchen - Die Geschichte der Charlotte Schumann in der dt. Wikipedia
Trümmermädchen - Die Geschichte der Charlotte Schumann in der Internet Movie Database

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