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Und die Toten lässt man ruhen

(Und die Toten lässt man ruhen)

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Deutschland , Originalsprache: Deutsch
, FSK ab 12

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(Schnitt)
(Schnitt)

: Wilsberg
: Mani Höch
: Katharina Pobradt
: Kommissar Merschmann
: Wilma Pobradt
: Hans Bebber
: Kurt Hillerich
: Uwe Pobradt
: Hermann Pobradt
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"Und die Toten lässt man ruhen" ist die erste Folge der Fernsehfilmreihe Wilsberg. Die Erstausstrahlung erfolgte am 20. Februar 1995 im ZDF. Der Film basiert auf der gleichnamigen Buchvorlage von Jürgen Kehrer aus dem Jahr 1990. Regie führte Dorothea Neukirchen, das Buch wurde von Heidi Stroh und Dorothea Neukirchen geschrieben. Auf DVD ist der Film im Doppelpack mit der zweiten Folge "In aller Freundschaft" am 26. September 2007 erschienen. · In der ersten Folge wurde die Hauptrolle des Georg Wilsberg von Joachim Król gespielt. Ab der zweiten Folge wurde die Rolle von Leonard Lansink übernommen.

Titel zu diesem Film:

» Und die Toten lässt man ruhen

Handlung:

Als Rechtsanwalt gescheitert, betreibt Wilsberg ein Münz- und Briefmarkengeschäft in Münster. Wilsberg verdient sich als Privatdetektiv Geld nebenbei und erhält von Hermann Pobradt den Auftrag, den 16 Jahre alten Mord an dessen Bruder Karl aufzuklären, welchen die Staatsanwaltschaft und die Polizei als Selbstmord schnell zu den Akten gelegt hatten. Hermann Pobradt verdächtigt Wilma Pobradt, die Ehefrau von Karl. Wilsberg lehnt den Fall zunächst ab, bis Pobradt ein großzügiges Honorar auf den Tisch legt. Der notorisch klamme Wilsberg nimmt den Fall an. Wilsberg fragt seinen Freund, den städtischen Angestellten Mani Höch nach der Familie Pobradt, während Mani Bodenkontrollen in einem Kindergartensandkasten vornimmt. Laut Mani gehören die Pobradts zum Münsteraner Geldadel durch die Baugesellschaft Pobradt Hoch- und Tiefbau. Wilsberg kontaktiert seinen Freund, den Polizisten Hans Bebber, um ihn nach Informationen zu fragen, bis sein Chef, Kommissar Merschmann, Wilsberg entdeckt und rausschmeißt. Wilsberg fährt zur Familie Pobradt und sucht nach Katharina, kann diese aber nicht antreffen. Wilsberg erfährt, dass sein Auftraggeber seit Jahren Insasse einer Nervenheilanstalt ist. Katharinas Bruder Uwe Pobradt, ein gescheiterter Musiker mit Alkoholproblem, spielt im Hintergrund Musik. Wilsberg will den Fall wieder aufgeben, als Hermann Pobradt den Namen Merschmann fallen lässt. Wilsberg und Merschmann sind verfeindet, seit Wilsberg Kommissar Merschmann wg. Körperverletzung eines Demonstranten angezeigt hatte, woraufhin Merschmann dafür gesorgt hat, dass Wilsberg seine Anwaltslizenz verlor. Diese Feindschaft macht sich Hermann Pobradt zunutze und hat deswegen Wilsberg beauftragt. Merschmann hatte damals die Ermittlungen im Mordfall Karl Pobradt geführt und nach Hermann Pobradts Meinung Fakten unterschlagen. Wilsbergs Interesse an dem Fall ist wieder erweckt.

Wilsberg bittet seinen Freund Mani, der seinerzeit als Zivildienstleistender Krankentransporte fuhr, herauszufinden, wer damals Karl Pobradt transportiert hatte, denn Karl Pobradt war nicht sofort tot, sondern verstarb erst eine halbe Stunde nach dem Schuss, mit dem er sich selbst getötet haben soll, auf dem Weg zum Krankenhaus. Wilsberg fährt aufgrund einer Verletzung zum Krankenhaus und sieht dabei zufällig Merschmann, der einen alten Freund besucht und um Hilfe bittet, damit die Bodenkontrollen gestoppt und die Untersuchungsergebnisse nicht veröffentlicht werden. Wilsberg findet heraus, dass es sich um Kurt Hillerich handelt, der an Darmkrebs erkrankt ist. Mani hat herausgefunden, dass das Gelände, auf dem auch der Kinderspielplatz liegt, verseucht ist und die ganze Siedlung von Pobradt gebaut worden ist. Wilsberg erfährt von Mani, dass es sich bei Kurt Hillerich um einen ehemaligen Bauderzernenten handelt. In der Zwischenzeit hat Mani herausgefunden, wer damals Karl Pobradt transportiert hatte. Der eine der beiden Fahrer ist tot, der andere lebt mittlerweile in Bielefeld. Wilsberg sucht diesen auf und erfährt, dass beim Tod von Karl Pobradt die Ehefrau und ein junger Mann dabei waren und dass der Fahrer damals von der Polizei gar nicht befragt worden ist.

Wilsberg spricht Wilma Pobradt auf Merschmann an und schaut sich das Zimmer an, wo der vermutete Mord passiert ist. Lt. Wilma Pobradt habe Uwe Pobradt zum Todestag ein Konzert in London gegeben. Wilma Pobradt informiert Merschmann, dass Wilsberg in der Sache herumschnüffelt. Wilma Pobradt ist ebenfalls mit Kurt Hillerich befreundet. Mani besucht Wilsberg und zeigt ihm einen Pressebericht über eine Grundsteinlegung eine Woche vor dem Todestag von Karl Pobradt. Auf dem zugehörigem Foto sind Karl und Wilma Pobradt, Kurt Hillerich und eine weitere Person zu sehen. Wilsberg fährt zum Bauunternehmen und findet heraus, dass es sich bei der unbekannten Person auf dem Foto um Bruno Steyn handelt. Wilsberg besorgt sich nachts die Personalakte von Steyn und wird dabei von einem Wachmann entdeckt, kann aber fliehen. Merschmann erfährt, dass Wilsberg dort herumgeschnüffelt hat.

Wilsberg ruft Steyn an und teilt ihm mit, dass er ihn als Liebhaber von Wilma Pobradt aufgedeckt hat und dass dieser in der Mordnacht am Tatort war. Wilsberg besucht Hillerich und erfährt, dass Karl Pobradt unter Depressionen gelitten haben soll. Danach trifft sich Wilsberg mit Steyn und wird dabei von Merschmann beobachtet. Wilsberg bekommt Negative von Steyn, auf denen Wilma Pobradt mit Blessuren zu sehen ist. Die Fotos sollte Steyn für Wilma für den Fall einer späteren Scheidung von Karl Pobradt machen. Bebber findet heraus, dass in der Mordakte zu Karl Pobradt eine Seite fehlt. Wilsberg findet über einen Briefmarkenkunden im Katasteramt heraus, dass das Giftgelände damals von der inzwischen verstorbenen Frau Hillerich damals unter ihrem Geburtsnamen an Pobradt verkauft worden ist. Sie hatte das Gelände nur zwei Wochen im Besitz und angeblich sei das Gelände ohne Ergebnis auf Altlasten untersucht worden. Kurt Hillerich hat also Karl Pobradt übers Ohr gehauen. Wilsberg und Mani fahren zu Merschmann, um dort einzubrechen und herauszufinden, was Merschmann gegen Hillerich in der Hand hat. Wilsberg bricht bei Merschmann ein, Mani steht Schmiere, kann aber Wilsberg nicht warnen, als Merschmann auftaucht. Merschmann entdeckt Wilsberg, als dieser mit Unterlagen das Haus verlässt, aber Wilsberg kann mit Mani fliehen. Merschmann nimmt die Verfolgung auf, verliert die beiden aber aus den Augen. Merschmann setzt zwei Kollegen auf Wilsberg an, nicht ahnend, dass Bebber Wilsberg unterstützt. Wilsberg ruft Hillerich an, um ihn mitzuteilen, dass er ihn für den Mörder hält, da Karl Pobradt herausgefunden hatte, dass Hillerich ihn übers Ohr gehauen hatte. Beide vereinbaren ein Treffen bei Hillerich. Wilsberg teilt Bebber mit, was er herausgefunden hat und dass Merschmann Hillerich erpresst hat, statt die Sache aufzudecken. Dieser will Wilsberg jedoch unerwartet festnehmen. Wilsberg kann fliehen und taucht bei Hillerich auf. Hillerich hat sich jedoch vorher selbst erschossen. Merschmann hat Hillerich aufgefunden und manipuliert den Tatort so, dass man Wilsberg für den Mörder halten soll und will Wilsberg erschießen. Gerade noch rechtzeitig kommt Bebber und verhindert das Schlimmste. Er teilt Wilsberg mit, dass er Wilsberg nur verhaften wollte, um ihn daran zu hindern, bei Hillerich aufzutauchen, da er zwischenzeitlich selbst weiter belastendes Material gegen Merschmann gefunden hatte.

Der Fall scheint beendet, doch Wilsberg entdeckt, dass Uwe Pobradt gar nicht zur Tatzeit in London war. Er spricht erneut mit Wilma Pobradt. Die erzählt ihm den Rest der Wahrheit: Uwe hatte seinen Vater erschossen, als dieser seine Ehefrau Wilma wieder einmal geschlagen hatte. Sie erzählt auch, dass Merschmann eine Jugendliebe von Wilma Pobradt war. Wilsberg sieht den Fall damit endgültig als erledigt an, ohne das an die Polizei weiterzugeben.

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Und die Toten lässt man ruhen in der dt. Wikipedia
Und die Toten lässt man ruhen in der Internet Movie Database

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